Entlastungsbetrag in Duisburg: Hilfe im Alltag finanzieren
Sie möchten den Entlastungsbetrag in Duisburg für Hilfe zu Hause nutzen? Wir erklären Ihnen, welche Unterstützung damit möglich ist und welche Fragen Sie vorab mit Ihrer Pflegekasse klären sollten.

Wofür ist der Entlastungsbetrag in Duisburg da?
Der Entlastungsbetrag in Duisburg ist ein monatliches Budget der Pflegekasse nach § 45b SGB XI. Er steht Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1 zu, die zu Hause leben. Sie können damit Haushaltshilfe, Betreuung und Unterstützung im Alltag durch anerkannte Anbieter finanzieren.
Der Betrag wird nicht bar ausgezahlt, sondern für erbrachte Leistungen genutzt. Wenn Sie in einem Monat keine Hilfe brauchen, bleibt das Geld zunächst verfügbar. Nicht verbrauchte Beträge eines Kalenderjahres können in das folgende Kalenderhalbjahr übertragen werden.
Ab Pflegegrad 2 können weitere Budgets für Ihre Unterstützung infrage kommen. Ohne Pflegegrad können Sie unsere Hilfe privat buchen. Wir beraten Sie auch zu Fragen rund um einen Pflegegrad.
Welche Budgets kommen für Sie infrage?
Diese vier Budgets helfen, Unterstützung im Alltag zu finanzieren. Sie können je nach Voraussetzung miteinander kombiniert werden. Entscheidend ist, welche Hilfe Sie brauchen.
Im Erstgespräch besprechen wir, welche Budgets für Sie infrage kommen. Wie viel davon noch verfügbar ist, erfahren Sie bei Ihrer Pflegekasse. Diese Auskunft hilft bei der Planung Ihrer Alltagshilfe.
Entlastungsbetrag
Für Alltagshilfe, Haushalt und Betreuung durch anerkannte Anbieter. Nicht verbrauchte Beträge eines Jahres können in das folgende Kalenderhalbjahr übertragen werden.
§ 45b SGB XIVerhinderungs- & Kurzzeitpflege
Gemeinsamer Jahresbetrag, z. B. für eine Vertretung zu Hause, wenn die Pflegeperson verhindert ist - bis zu 8 Wochen im Jahr, ohne Vorpflegezeit.
§ 42a SGB XIUmwandlungsanspruch
Nicht genutzte Pflegesachleistungen können für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag eingesetzt werden.
§ 45a Abs. 4 SGB XIPflegehilfsmittel
Für Verbrauchsartikel wie Einmalhandschuhe, Desinfektion und Bettschutzeinlagen - zum Beispiel als Pflegebox.
§ 40 Abs. 2 SGB XIStand: 2026. Ob und in welcher Höhe Ihnen Leistungen zustehen, hängt von Ihrem Pflegegrad und Ihrer Situation ab - wir prüfen das gern mit Ihnen.
Was vor der Abrechnung wichtig ist
Pflegegrad und Budget besprechen
Welchen Pflegegrad haben Sie, und bei welcher Pflegekasse sind Sie versichert? Darüber sprechen wir im Erstgespräch und schauen gemeinsam auf Ihren Unterstützungsbedarf.
Unterlagen besprechen
Fragen Sie Ihre Pflegekasse, welche Unterlagen sie für die gewünschte Alltagshilfe benötigt. So können Sie die Abrechnung vor dem ersten Einsatz klären.
Abrechnung vorab klären
Klären Sie vorab, wie die Kosten erstattet werden und ob ein Eigenanteil bleibt. Den konkreten Abrechnungsweg sollten Sie mit uns und Ihrer Pflegekasse besprechen, bevor Sie Hilfe buchen.
Was kostet die Unterstützung?
Im kostenlosen Erstgespräch erklären wir Ihnen unsere Preise. Gemeinsam rechnen wir aus, wie viele Stunden Unterstützung Ihr Budget ermöglicht. Dabei klären wir auch, ob Sie etwas selbst dazuzahlen müssten.
Sie entscheiden in Ruhe, wenn Sie die Kosten kennen. Einen Einsatz beginnen wir nur mit Ihrer Zustimmung. So können Sie vorher abwägen, welche Hilfe Sie möchten.
Hilfe ohne Pflegegrad?
Auch ohne Pflegegrad können Sie unsere Alltagshilfe privat buchen. Wenn Sie Fragen zu einem Pflegegrad haben, beraten wir Sie dazu. Ob später Budgets der Pflegekasse zur Verfügung stehen, hängt vom anerkannten Pflegegrad ab.
Fragen zum Entlastungsbetrag
Ihre Budgetfrage ist nicht dabei? Wir gehen sie gern am Telefon mit Ihnen durch.
0157 7897 6124Wann verfällt ein nicht genutzter Entlastungsbetrag?
Wenn Sie den Betrag einen Monat lang nicht nutzen, verfällt er nicht gleich. Nicht verbrauchte Beträge eines Kalenderjahres können in das folgende Kalenderhalbjahr übertragen werden. Danach verfallen die verbliebenen Beträge aus dem Vorjahr.
Muss ich die Rechnung für die Alltagshilfe zunächst selbst bezahlen?
Das hängt vom geklärten Abrechnungsweg ab. Eine direkte Abrechnung mit Ihrer Pflegekasse können wir Ihnen hier nicht zusagen. Bitte besprechen Sie vor der Buchung mit uns und Ihrer Pflegekasse, ob Sie zunächst selbst zahlen müssen und wie die Erstattung erfolgt.
Was ist, wenn die Hilfe mehr kostet, als mein Budget abdeckt?
Kosten, die Ihr verfügbares Budget nicht abdeckt, zahlen Sie selbst, sofern kein anderes passendes Budget genutzt werden kann. Wir besprechen den Umfang der Hilfe und einen möglichen Eigenanteil vorher mit Ihnen. So können Sie entscheiden, welche Einsätze Sie buchen möchten.
Kann ich Entlastungsbetrag und Verhinderungspflege zusammen nutzen?
Ja, beide Budgets lassen sich unabhängig voneinander nutzen, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind. Ab Pflegegrad 2 können Sie etwa regelmäßige Alltagshilfe über den Entlastungsbetrag finanzieren und eine Vertretung über den gemeinsamen Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege.
Was bedeutet der Umwandlungsanspruch für unsere Familie?
Ab Pflegegrad 2 können Sie einen Teil der nicht genutzten Pflegesachleistung für anerkannte Alltagshilfe einsetzen. Das kann Ihr Pflegegeld beeinflussen. Wir rechnen vorher mit Ihnen durch, welche Auswirkungen die Umwandlung für Sie hätte.
Kann ich eine private Haushaltshilfe über den Betrag bezahlen?
Eine private Vereinbarung allein reicht dafür nicht aus. Entscheidend ist, ob die Hilfe die Voraussetzungen für eine Abrechnung über den Entlastungsbetrag erfüllt. Klären Sie deshalb vor der Buchung mit Ihrer Pflegekasse, ob sie die Kosten der gewünschten Haushaltshilfe erstattet.
Lassen Sie uns Ihr Budget ansehen.
Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir gemeinsam durch, wie viel Unterstützung Ihr Budget ermöglicht und ob ein Eigenanteil bleibt.
